Die Gluckhenne

Die Gluckhenne

Rathaus in Bremen. Zwickelreliefs im zweiten Arkadenbogen: Vigilantia (Hahn) und Custodia (Gluckhenne) fotografiert von Jürgen Howaldt

Über dem zweiten Bogen des Rathauses ist ein Relief, eine Gluckhenne mit ihren Küchlein darstellend, angebracht. Es ist eines der Wahrzeichen der Stadt Bremen.
Wie es dazu kam, darüber berichtet die Sage folgendes:
Vorzeiten seien Menschen auf der Flucht vor ihren mächtigen und beutegierigen Nachbarn den Fluß herabgekommen. Da es schon dunkelte, suchten sie für sich und für ihre Boote eine geschützte Unterkunft für die Nacht. Aber es wurde immer später, und sie konnten keinen geeigneten Platz finden.
Da, in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne, sahen sie eine Henne mit ihren Küchlein, die ebenfalls einen ruhigen Ort für die Nacht suchte. Sie lief einen kleinen Hügel hinauf und verschwand zwischen den hohen Heidekrautsträuchern.
Die Flüchtlinge nahmen dies als ein gutes Zeichen und schlugen auf demselben Hügel ihre Zelte auf. Aus dieser Ansiedlung entwickelte sich die Stadt Bremen, und aus Dankbarkeit setzte man der Gluckhenne mit ihren Küchlein am Rathausbogen ein Denkmal.

Rathaus Bremen Gluckhenne fotografiert von Jürgen Howaldt

Photos: Jürgen Howaldt

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