„Faszination Wale – Mensch. Wal. Pazifik.“

„Sonderausstellung im Übersee-Museum“

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Unsere erneute Zusammenarbeit mit dem Übersee-Museum führt uns in die Übersee:

Ein Smutje, Harpunier oder Segelmacher begleitet diese Führung durch die gesamte Ausstellung und ergänzt die Ausführungen durch Anekdoten und Wissenswertem über das Leben an Bord und seinen Begegnungen mit den Menschen und Walen im Pazifik. Seemannsgarn ist vielleicht auch dabei.
In Kooperation mit dem Bremer Geschichtenhaus/bras e.V.

Die nächsten Termine:
12. Januar, 9. Februar, 8. März, 12. April

Auch auf Anfrage buchbar.
Anmeldung: anmeldung@uebersee-museum.de Tel. 0421 160 38-171
jeweils 18 Uhr, Kosten: 10,- / erm. 8,- € inkl. 1 Glas Rum
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weiterlesen

Hunde willkommen!

„Wo der Hund mit ins Museum darf“

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In deutschen Museen müssen Hunde normalerweise draußenbleiben – nicht so bei uns im Bremer Geschichtenhaus. Hier sind Hunde jederzeit willkommen.

Neugierig läuft Tinkerbell hin und her. Schnüffelt an einem Fass, wuselt durch die historische Kulisse und streicht einer Museumsmitarbeiterin um die Beine. Für Tinkerbell ist es eine Premiere: Der kleine Mischling ist zum ersten Mal im Museum. Für das Bremer Geschichtenhaus sind vierbeinige Besucher normal. Sie sind dort jederzeit willkommen, bekommen Leckerlis, Wasser und auf Wunsch auch eine eigene Führung. In den meisten Museen sind Hunde unerwünscht. Deshalb geht Maria Hormann, die Besitzerin von Tinkerbell, sonst nie in Ausstellungen. „Ich habe den Hund immer dabei“, sagt sie. Allein zu Hause oder im Auto lassen? „Das kommt überhaupt nicht infrage.“ Wie Hormann geht es vielen Frauchen und Herrchen. 6,8 Millionen Hunde lebten nach Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf im vergangenen Jahr in deutschen Haushalten.

Da sieht man, was für ein Potenzial es gibt“, sagt Ullrich Mickan, der Leiter des Geschichtenhauses. Seit der Eröffnung im Mai 2006 steht das Museum, in dem kostümierte Schauspieler die Stadtgeschichte lebendig werden lassen, auch vierbeinigen Besuchern offen. Ein Paar blickt erst etwas irritiert, als sich an diesem Tag auch drei Hunde und ihre Besitzer der Führung anschließen. Das Eis ist jedoch schnell gebrochen, als Golden Retriever-Hündin Grappa sie schwanzwedelnd begrüßt und sich schnell ein paar Streicheleinheiten abholt.

Eine Hundetrainerin hat den Geschichtenhaus-Mitarbeitern gezeigt, wie sie mit den – manchmal etwas aufgeregten – tierischen Gästen richtig umgehen. Schlechte Erfahrungen hat das Museum in all den Jahren nicht gesammelt. Dass ein Hund in der Ausstellung ein Bein heben oder Exponate anknabbern könnte, hält Mickan für unwahrscheinlich. „Das passiert ja auch nicht ständig, wenn Hunde woanders zu Besuch sind.“

Quelle: dpa Weiterlesen

“Hin und Weg“

“Weil  aktuell wie lange nicht“

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Unser Spezialprogramm für Schulklassen zur Geschichte der Ein- und Auswanderung in Bremen “Hin und Weg“ in dem spannende und unterhaltsame Episoden von Träumen, Nöten und den Erfolgen der MigrantInnen vergangener Zeiten gespielt und erzählt werden, regt zum Diskutieren und Nachdenken über die lange Geschichte der Migration an. Weiterlesen

„Schanne wert! Schanne wert!“

Heini Holtenbeen

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Mittags um zwölf fand sich Heini Holtenbeen an der Börse ein – da konnte ihn keiner von abhalten. Denn mittags um zwölf strebten die Bremer Kaufherren eiligen Schrittes der Börse zu und entledigten sich kurz vor Erreichen des pompösen Gebäudes ihrer Zigarre, weil drinnen ja nicht geraucht werden durfte.
Das war Heini Holtenbeens großer Augenblick. Er sammelte die Zigarrenstummel auf, und man sagt, er habe einen Teil selbst geraucht, den größeren Teil aber wohl – ein wenig renoviert – weiter verkauft, für ein paar Pfennige an arme Schlucker, wie er, die sich auch mal ’ne „Bramsil“, wie Heini die Zigarren zu nennen pflegte, gönnen wollten.
Für die Bremer Kaufleute, die in der Börse zu tun hatten, war es beinahe eine Ehrensache, eine angerauchte Zigarre fortzuwerfen, und man weiß von einem, der – obwohl strikter Nichtraucher – mittags kurz vor zwölf immer eine Zigarre anrauchte, um sie dann bei der Börse auf die Straße zu werfen. „Ischa eklig, diese Raucherei“, meinte er angewidert. „Aber ich kann doch Heini nicht enttäuschen.“ Weiterlesen

„Thomas der Kaffeeschlürfer“

„Noch jemand Kaffee?“

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Am liebsten spielt Thomas den Kaffee. Liegt wohl daran, das an dieser Station des einzigen lebendigen Museum in Deutschlands, dem Bremer Geschichtenhaus, Prüttkaffee ausgeschenkt wird. Ja genau, guter alter Prüttkaffee. Und am besten trinkt man diesen mit einem gut hörbaren Geschlürfe, denn erst dadurch bekommt der Kaffee sein volles Aroma. Das wusste man schon damals, doch dann wurde es plötzlich unhöflich zu schlürfen. Aber das Thomas stört nicht, er schlürft seinen Kaffee weiterhin, denn er weiß, so schmeckt der Kaffee einfach am besten. Und wer es nicht glaubt kann gerne mit Thomas zusammen den Versuch starten. Er erwartet Euch im Schnoor in der Wüstestätte 10 im Bremer Geschichtenhaus. Weiterlesen