„Lucie, Heini & Grappa“

„Eine tierische Begegnung“

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Nein, hier geht es nicht um Alkohol, Grappa ist bloß der Name des vierbeinigen Besuches bei Fisch-Lucie und Heini Holtenbeen im Bremer Geschichtenhaus, dem lebendigen Museum für 350 Jahre Bremer Stadtgeschichte. Grappa wollte die beiden Bremer Originale aber nicht groß stören, deshalb ging er nach dem unabwendbarem Begrüßungsschnuppern auch gleich wieder brav zum Frauchen und ließ Lucie und Heini ihre Schau spielen. Vermutlich war Grappa wohl auch mehr an den Geschichten der beiden komisch gekleideten Menschen interessiert, als an ihren Gerüchen. Braver Hund! Weiterlesen

Heini Holtenbeens Stammbaum

Die Familiengeschichte von Heini Holtenbeen

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Keberle, Joseph (Vater)
* 1790 in Straschitz in Böhmen (heute: Strašice/Tschechien)
Beruf: Schuhmacher
27.02.1828 Hochzeit mit Henriette Bertram
+ 23.07.1864 in Bremen

Bertram, Henriette (Mutter)
27.02.1828 Hochzeit mit Joseph Keberle in der der St. Johannis Kirche in Bremen.
auf Heinis Geburtsurkunde lautet ihr Vorname „Henrica“, auf der Hochzeitsurkunde „Henriette“…
+ 1877 Weiterlesen

“Drei Heinis wollen zum Freimarktsumzug“

Ist heute schon Samstag?“

Heini,s erobern BH

„Ist heute schon Samstag?“ „Nein!“ „Ist heute schon Samstag?“ „Nein!“ „Ist heute schon Samstag?“ „Nein!“ So geht das bereits die ganze Woche, denn seit unsere drei Heinis wissen, das sie am Samstag beim Freimarktsumzug mitlaufen dürfen, können sie es kaum noch erwarten. Fleißig üben sie mit Gabi ihre Tänze und andere Einlagen, damit die Zuschauer am Samstag auch bloß ihre Freude haben werden. So wie ich das sehe, werden die Herren Holtenbeen ihn auf jeden Fall haben. Weiterlesen

„Der wo schnorren tut“

„Uns Heini“

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In Bremen, gerne auch liebevoll das Dorf mit Straßenbahn genannt, trifft man sich manchmal öfter, als man es sich wünschen tut. So wie hier auf dem Markt, als Heini Holtenbeen offenbar mal wieder ein Opfer zum Anschnorren gefunden hat. Doch alles halb so wild, denn auch damals schon hörte man Heini gerne zu, weil bereits zu seinen Lebzeiten erkannte man, Heini ist ein echtes Bremer Original, das Niemandem was tut. Weiterlesen

„Schanne wert! Schanne wert!“

Heini Holtenbeen

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Mittags um zwölf fand sich Heini Holtenbeen an der Börse ein – da konnte ihn keiner von abhalten. Denn mittags um zwölf strebten die Bremer Kaufherren eiligen Schrittes der Börse zu und entledigten sich kurz vor Erreichen des pompösen Gebäudes ihrer Zigarre, weil drinnen ja nicht geraucht werden durfte.
Das war Heini Holtenbeens großer Augenblick. Er sammelte die Zigarrenstummel auf, und man sagt, er habe einen Teil selbst geraucht, den größeren Teil aber wohl – ein wenig renoviert – weiter verkauft, für ein paar Pfennige an arme Schlucker, wie er, die sich auch mal ’ne „Bramsil“, wie Heini die Zigarren zu nennen pflegte, gönnen wollten.
Für die Bremer Kaufleute, die in der Börse zu tun hatten, war es beinahe eine Ehrensache, eine angerauchte Zigarre fortzuwerfen, und man weiß von einem, der – obwohl strikter Nichtraucher – mittags kurz vor zwölf immer eine Zigarre anrauchte, um sie dann bei der Börse auf die Straße zu werfen. „Ischa eklig, diese Raucherei“, meinte er angewidert. „Aber ich kann doch Heini nicht enttäuschen.“ Weiterlesen