Hunde willkommen!

„Wo der Hund mit ins Museum darf“

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In deutschen Museen müssen Hunde normalerweise draußenbleiben – nicht so bei uns im Bremer Geschichtenhaus. Hier sind Hunde jederzeit willkommen.

Neugierig läuft Tinkerbell hin und her. Schnüffelt an einem Fass, wuselt durch die historische Kulisse und streicht einer Museumsmitarbeiterin um die Beine. Für Tinkerbell ist es eine Premiere: Der kleine Mischling ist zum ersten Mal im Museum. Für das Bremer Geschichtenhaus sind vierbeinige Besucher normal. Sie sind dort jederzeit willkommen, bekommen Leckerlis, Wasser und auf Wunsch auch eine eigene Führung. In den meisten Museen sind Hunde unerwünscht. Deshalb geht Maria Hormann, die Besitzerin von Tinkerbell, sonst nie in Ausstellungen. „Ich habe den Hund immer dabei“, sagt sie. Allein zu Hause oder im Auto lassen? „Das kommt überhaupt nicht infrage.“ Wie Hormann geht es vielen Frauchen und Herrchen. 6,8 Millionen Hunde lebten nach Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf im vergangenen Jahr in deutschen Haushalten.

Da sieht man, was für ein Potenzial es gibt“, sagt Ullrich Mickan, der Leiter des Geschichtenhauses. Seit der Eröffnung im Mai 2006 steht das Museum, in dem kostümierte Schauspieler die Stadtgeschichte lebendig werden lassen, auch vierbeinigen Besuchern offen. Ein Paar blickt erst etwas irritiert, als sich an diesem Tag auch drei Hunde und ihre Besitzer der Führung anschließen. Das Eis ist jedoch schnell gebrochen, als Golden Retriever-Hündin Grappa sie schwanzwedelnd begrüßt und sich schnell ein paar Streicheleinheiten abholt.

Eine Hundetrainerin hat den Geschichtenhaus-Mitarbeitern gezeigt, wie sie mit den – manchmal etwas aufgeregten – tierischen Gästen richtig umgehen. Schlechte Erfahrungen hat das Museum in all den Jahren nicht gesammelt. Dass ein Hund in der Ausstellung ein Bein heben oder Exponate anknabbern könnte, hält Mickan für unwahrscheinlich. „Das passiert ja auch nicht ständig, wenn Hunde woanders zu Besuch sind.“

Quelle: dpa Weiterlesen

„Das Leben ist voller kleiner Überraschungen“

„Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“

Da kommt wohl noch einiges auf uns zu, aber wie sagte schon Bob der Baumeister: „Wir schaffen das!“

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Quelle: Weser-Kurier

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Der Freundeskreis Bremer Geschichtenhaus zitiert Peter Rudi:
„Aufgeben? Nur das Gepäck verlorener Tage!“

Reise durch die Jahrhunderte

Stadthistorie im Bremer Geschichtenhaus

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Im Bremer Geschichtenhaus entführen die Darstellerinnen und Darsteller große und kleine Besucher auf eine Reise durch drei Jahrhunderte. Bremer Stadtgeschichte wird von der Mitte des 17. bis ins frühe 20.Jahrhundert von Bremer Berühmtheiten spannend und lebendig erzählt.
Der Böttchermeister aus dem 17.Jahrhundert weiht die Besucher besipielsweise in Schmuggeltricks ein, während Heini Holtenbeen, Gesche Gottfried, Fisch-Lucie und viele andere Persönlichkeiten sie zum Staunen, Lachen und Gruseln bringen. Weiterlesen